Sonntag, 14. dezember 2008 7 14 12 2008 20:01
 


Wir wollten an die Nordsee, da uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte, überlegten wir doch lieber, unser Urlaubsziel woanders hin zu verlegen. Schatzi rief seinen Freund bei einem Reiseveranstalter in Köln an, um zu fragen, ob er uns etwas empfehlen könne. Schnell gefunden war dann eine Nilkreuzfahrt, die wir nach kurzer Überlegung machen wollten, was dann aber an nicht vorhandenen Reisepässen letztlich scheiterte.

Da wir schon vorher mal mit dem Gedanken gespielt hatten mit dem Mopped nach Lugano zu fahren, wurde der Gedanke erneut "ins Auge gefasst". Also Motorradkoffer auf Sommer gepackt ... Nach telefonischer Absprache mit meiner Freundin in Wiesbaden war klar, wir übernachte bei ihr und starten dann unseren Urlaub am anderen Morgen von dort aus. Gesagt getan ... nach gemütlichen Frühstück und herzlicher Verabschiedung, wollten wir uns auf den Weg von Wiesbaden Richtung Schweiz machten. Wie der Teufel es will, gab es Probs: Das Mopped wollte nicht anspringen. Schatzi versuchte es dann mit anschieben und in der Nebenstrasse den Berg herunter fahren. Daher kam er aber nicht wieder. Da dachte ich mir schon das irgendwas nicht klappte. Kurze Zeit später rief er mich dann an und ich musste mit meiner Freundin und Starthilfekabel im Schlepptau auf den Weg zu ihm machen. Ohne Probleme sprang die BMW dann, von einem Lupo mit Strom belebt, direkt an und wir konnten endlich doch los fahren.

An der Schweizer Grenze machten wir das erste mal halt, Plakette kaufen und etwas essen mussten wir. Weiter durch die Schweiz ... Was uns besonders gefiel. war die Strecke über den Gotthardpass: Es war so, als könne man die Berge anfassen und die Aussicht einfach herrlich. Nach kurzem Stop fuhren wir dann weiter nach Lugano, wo wir nach längerer Zimmersuche für eine Nacht blieben, da wir ja ohne genaues Ziel und Buchung losgefahren waren. Aber es hatte sich gelohnt, wir bekamen ein schönes Zimmer und konnten da auch noch gut essen, da das Hotel ein Restaurant hatte, was wohl auch bei den Einheimischen sehr beliebt war. Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg, um uns eine Unterkunft für die nächsten Tage zu suchen. Da es mir in der Schweiz nicht so zusagte, von den Leuten und auch den Preisen her, entschieden wir uns über die nahe Grenze nach Italien zu fahren. Wir landeten schließlich in Luino am Largo Maggiore :-)! Hier fanden wir relativ schnell eine sehr gute Unterkunft, in bester Lage. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, machten wir uns auf den weg zum See, der in nur wenigen Minuten zu erreichen war und erkundeten die umliegende Gegend. Hier war echt genau unser Urlaubsziel, so, als ob alles so gewollt gewesen wäre. Die Leute, die Umgebung, alles passte so herrlich. Wir hatten auch schnell raus, wann und wo man am besten zum Essen oder zum Espresso trinken gehen kann. Täglich haben wir die Landschaft mit dem Mopped erkundet und schöne Erinnerungsfotos gemacht. Diese Tour werden wir wieder machen, das steht für uns beide fest, denn Luino  hat unser Herz in Sturm erobert :-)

 

von Claire
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