Donnerstag, 19. februar 2009
Sonntag, 14. dezember 2008
ZZ Top
Nach Barkley-James-Harvest und Ich & Ich, steht das nächste Konzert an.
Da uns Bonn so gefällt und für uns auch eine besondere Bedeutung hat, kehren wir immer wieder gerne dahin zurück:-)
Heute führt uns das Konzert von ZZ Top nach Bonn, die Karten schenkte ich Schatzi zum Geburtstag, da ich leider John Fogerty (CCR) überlesen hatte. Er freute sich trotzdem darüber, weil man ja
nie weiß wie lange die beiden noch Konzerte geben oder überhaupt nochmal nach Deutschland kommen. In Bonn und auf dem Konzertgelände angekommen, konnten wir uns schon köstlich über so manch einen
Konzertbesucher amüsieren. Viele kamen mit langen Umhänge-Bärten (das Nikaolauskostüm musste wohl dran glauben) und Sonnenbrille mit Hut, was leider dem Wetter gar nicht entsprach:
Zwischendrin fing es immer mal an leicht zu regnen, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Was uns sehr zum schmunzeln brachte, war Zuhörer neben uns, der seinen Vordermann recht bestimmt bat,
etwas zur Seite zu treten, damit seine Frau etwas sehen kann ... ähm ...die Frage blieb nun: Sollte man für diese Dame eine Gasse bilden, damit sie freie Sicht zur Bühne hat ??? *lach*
Uns war wichtig etwas zu hören und das taten wir. Mit etwas Glück konnten wir auch von der Bühnenshow etwas erhaschen und schossen sogar noch ein paar schöne, wertv
olle Bilder.
Sonntag, 14. dezember 2008
Wir wollten an die Nordsee, da uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte, überlegten wir doch lieber, unser
Urlaubsziel woanders hin zu verlegen. Schatzi rief seinen Freund bei einem Reiseveranstalter in Köln an, um zu fragen, ob er uns etwas empfehlen könne. Schnell gefunden war dann eine
Nilkreuzfahrt, die wir nach kurzer Überlegung machen wollten, was dann aber an nicht vorhandenen Reisepässen letztlich scheiterte.
Da wir schon vorher mal mit dem Gedanken gespielt hatten mit dem Mopped nach Lugano zu fahren, wurde der Gedanke erneut "ins Auge gefasst".
Also Motorradkoffer auf Sommer gepackt ... Nach telefonischer Absprache mit meiner Freundin in Wiesbaden war klar, wir übernachte bei ihr und starten dann unseren Urlaub am anderen Morgen von
dort aus. Gesagt getan ... nach gemütlichen Frühstück und herzlicher Verabschiedung, wollten wir uns auf den Weg von Wiesbaden Richtung Schweiz machten. Wie der Teufel es will, gab es Probs: Das
Mopped wollte nicht anspringen. Schatzi versuchte es dann mit anschieben und in der Nebenstrasse den Berg herunter fahren. Daher kam er aber nicht wieder. Da dachte ich mir schon das irgendwas
nicht klappte. Kurze Zeit später rief er mich dann an und ich musste mit meiner Freundin und Starthilfekabel im Schlepptau auf den Weg zu ihm machen. Ohne Probleme sprang die BMW dann, von einem
Lupo mit Strom belebt, direkt an und wir konnten endlich doch los fahren.
An der Schweizer Grenze machten wir das erste mal halt, Plakette kaufen und etwas essen mussten wir. Weiter durch die Schweiz ... Was uns
besonders gefiel. war die Strecke über den Gotthardpass: Es war so, als könne man die Berge anfassen und die Aussicht einfach herrlich. Nach kurzem Stop fuhren wir dann weiter nach Lugano, wo wir
nach längerer Zimmersuche für eine Nacht blieben, da wir ja ohne genaues Ziel und Buchung losgefahren waren. Aber es hatte sich gelohnt, wir bekamen ein schönes Zimmer und konnten da auch noch
gut essen, da das Hotel ein Restaurant hatte, was wohl auch bei den Einheimischen sehr beliebt war.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg, um uns eine Unterkunft für
die nächsten Tage zu suchen. Da es mir in der Schweiz nicht so zusagte, von den Leuten und auch den Preisen her, entschieden wir uns über die nahe Grenze nach Italien zu fahren. Wir landeten
schließlich in Luino am Largo Maggiore :-)! Hier fanden wir relativ schnell eine sehr gute Unterkunft, in bester Lage. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, machten wir uns auf den weg zum
See, der in nur wenigen Minuten zu erreichen war und erkundeten die umliegende Gegend. Hier war echt genau unser Urlaubsziel, so, als ob alles so gewollt gewesen wäre. Die Leute, die Umgebung,
alles passte so herrlich. Wir hatten auch schnell raus, wann und wo man am besten zum Essen oder zum Espresso trinken gehen kann. Täglich haben wir die Landschaft mit dem Mopped erkundet und
schöne Erinnerungsfotos gemacht. Diese Tour werden wir wieder machen, das steht für uns beide fest, denn Luino hat unser Herz in Sturm erobert :-)
Sonntag, 14. dezember 2008
Da wir meist mit der großen ( BMW) unterwegs sind, kommt meine Kinroad-Chopper (Chinakracher) etwas zu kurz.
Aber heute soll mal wieder "unser Tag" sein.
So geht es los mit einer fahrt zum Hafen, im Schlepptau Schatzi auf der Grossen :-) ...
Im Hafengebiet angekommen, wollte ich als Fahrübung ein paar 8en fahren, was ich auch ne Zeit lang gut hinbekam.
Bis es dann passierte: Ich bekam die Kurve nicht schnell genug und schoss eine ein kleines Stück die Böschung am Strassenrand hoch. Ich wollte jedoch auf keinen Fall meine Chopper hinwerfen und
hielt sie fest, als sie zur Seite kippelte.
In Schräglage kam ich dann mit meiner rechten Wade gegen den heissen Auspuff was mich zuerst nur ers
chrak.
Mein Schatzi kam direkt zu mir geeilt und nahm mir das Moped ab, als ich dann erst richtig meine übel verbrannte Wade spürte.
Wir fuhren sofort nach Hause um es zu kühlen, aber leider war ich so schwer angebruzzelt (3.Grad) das ich ins Krankenhaus musste.
Dort wurde mir die verbrannte Haut mit einer Pinzette entfernt, da sich da sonst Keime einnisten würden.
Ich biss die Zähne zusammen und lies es über
mich ergehn, der Arzt fragte immer ob ich es noch aushalte, was ich zusammengepressten Lippen bejahte, da es ja sein musste.
Nachdem ich dann noch mit Salbe und Verband versehen wurde, teilte er mir beiläufig mit, das er es betäubt hätte, wenn ich es gar nicht aushalten hätte.
Wie heißt es so schön: Was mich nicht umbringt, macht mich nur härter!!!
Ok ... ich nahm dann auch noch die 2 Tetanusspritzen hin ... auch ohne Betäubungsmittel *lach*. Der Tag war dann gelaufen. Was ich bis dahin noch nicht wusste:
Auch die nächsten 3 Wochen, würde ich ans Bett gefesselt sein und durfte nur aufstehn um zur Wundversorgung zur Chirurgin zu humpeln oder aufs WC zu kriechen. So behalte ich denn wohl für den
Rest meines Lebens ein sichtbares Andenken an meine Zeit als Chopperfahrerin und kann den Enkeln irgendwann zeigen was ohne Schutzkleidung so passieren kann. Schatzi hat auf jeden Fall umgehend
ein Hitzeschutzblech an die entsprechende Stelle montiert.
Sonntag, 14. dezember 2008
Ich & Ich
Heute ist es soweit, das Konzert von Ich & Ich in Bonn steht an.
Die Karten hat Schatzi mir als Geburtstagsgeschenk vorab gemacht, weil ich mich nicht bis Oktober ( in Koblenz) gedulden konnte.
Den ganzen Tag bin ich schon in bester Stimmung ( eigentlich nichts außergewöhnliches) und wäre am liebsten schon gleich nach dem Aufstehn los gefahren.
So nutzen wir aber die Zeit noch für ein ausgiebiges Frühstück und eine Mopedrunde mit meiner kleinen Chopper, die Schatzi und ich selbst
zusammengebaut haben.
Es ist etwas ungewöhnlich, da ich beim Fahrertraining gelernt hatte, dass ich die Gänge nach oben tippe um höher zu schalten. Bei der Chopper ist es aber genau anders rum. Naja Übung macht den
Meister und ich will es noch werden *grins*.
Meine Chopper bekommt von allen Seiten viel Aufmerksamkeit geschenkt,
da die Leute ein Moped in solcher Form noch nicht gesehen haben und ich immer wieder danach gefragt werde. Sie nun mal 'ne Nummer kleiner und hat nur 50 ccm, ist aber ein Viertakter und schaut
schon fast wie ein Motorrad aus. Ergebnis:
Nicht selten grüßen mich die Fahrer der großen Maschinen freundlich im Gegenverkehr.
Auf jeden Fall darf ich das Teil mit dem Autoführerschein bewegen.
Die "Herrschaften" finden es in
ein
schönes
Moped fahre, da ich auf keinen Fall so einen Roller haben wollte. Nach Übungsfahrt und Kleiderwechsel ging es dann nach Bonn. Eine größere Zahl von Menschen, warteten schon auf den Einlass, was aber Gott sei dank zügig voran ging. Mit
Getränken bewaffnet und einen guten Sichtplatz, steigerte sich das verlangen, endlich der Musik zu erliegen :-). Fast pünktlich ging es dann auch los. Jedes Lied wurde lauthals mit gesungen und
applaudiert, Bilder geschossen und sich dann nochmals bessere Sicht zur Bühne verschafft, indem ich mich auf einen Blumenkübel postiert habe *gg*, hätte ich schon viel früher tun sollen, aber
mein Schatzi hat mich immer von abgehalten. Die Zeit verging wie im Flug und das Konzert endete dann schließlich auch. Habe mir für den nächsten Tag direkt vorgenommen in jedem Fall die CD zu
kaufen.
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